Prävention & Naturheilkunde

Achtsamkeitstraining

Burnout-Prävention im Hier und Jetzt

Achtsamkeit üben bedeutet, die Erfahrungen des Hier und Jetzt mit Offenheit und Akzeptanz anzunehmen, Erwartungen fallenzulassen und Gedanken, Gefühle und körperlichen Empfindungen positiver und negativer Art anzunehmen und – ohne diese zu bewerten – mit innerem Abstand zu betrachten. Durch diese Beobachtung gelingt es, sich weniger in die täglichen Gedankenmuster, Grübeleien und inneren Stressprogramme zu verwickeln.

 

Stressmanagement

Gelassenheit im Umgang mit Ärger, Angst und Unsicherheit

Beim Stressmanagement zur Prophylaxe eines Burnout-Syndroms stellen sich folgende Fragen: Wie können wir, mit unseren individuellen Voraussetzungen, in unserer jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation mit ihren Anforderungen und Entwicklungsaufgaben ein körperliches, psychisches und soziales Gleichgewicht für ein möglichst gesundes Leben erreichen?nUnd wie können wir, auch angesichts steigender oder sich ändernder Anforderungen und Belastungen oder angesichts nachlassender Kompensations- und Bewältigungsmöglichkeiten, vorsorglich dazu beitragen, dass wir im Gleichgewicht bleiben beziehungsweise ein gesundes Gleichgewicht aufrechterhalten? Präventives Stressmanagement dient also individuellen Zielen im Sinne des Erhalts der Gesundheit auf seelischer, körperlicher und sozialer Ebene  wie z.B. angemessener Umgang mit Ärger, Angst und Unsicherheit, Vorbeugung psychischer Störungen sowie Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

 

Naturmedizin

Licht, Luft, Wasser, Erde, Ernährung, Bewegung, Ruhe ...

Naturmedizin ist eine ganzheitliche Heilkunde, die vor allem auf eine naturgemäße Lebensweise besonderen Wert legt und abgesehen von Heilpflanzen weitgehend auf Arzneimittel verzichtet. Naturmedizin beinhaltet ein Spektrum verschiedener Naturheilverfahren, die sich keiner technologischen Hilfsmittel bedienen und körpereigene Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren. Dazu bedienen sich diese Verfahren bevorzugt der in der Natur vorkommenden Mittel oder Reize. Zu naturheilkundlichen Heilmitteln gehören  die Sonne, das Licht, die Luft, die Bewegung, die Ruhe, die Nahrung, das Wasser, die Kälte, die Erde, die Atmung, die Gedanken und Gefühle. In einem weiter gefassten Verständnis werden auch „natürliche“ Arzneimittel, vor allem Heilpflanzen und deren Zubereitungen einbezogen.

 

Pflanzenheilkunde

Teerezepturen, Extrakte und Tinkturen

Phytotherapie bedeutet „Heilen mit Pflanzen“ und ist eine der ältesten Behandlungsformen der Menschheit. Für einige Pflanzen ist das Wissen um ihre Wirkung bereits seit mehreren tausend Jahren belegt. Pflanzenheil-mittel können in verschiedenen Formen zubereitet werden, z.B. als Teeaufguss, als Trockenextrakt in Kapselform oder als Tinktur. Bekannte Beispiele für Heilpflanzen sind Artischocke (wird traditionell bei Fettstoff-wechselstörungen eingesetzt) und Passionsblume (findet traditionell bei Angststörungen und innerer Unruhe Anwendung). Dynamisierte Urtinkturen regen die Selbstheilungskräfte an, fördern die Bewusstwerdung und die Aufarbeitung der mit der Krankheit verbundenen psychischen Polaritäten und unterstützen die Lebenskraft. Heilpflanzen sind eine wunderbare Möglichkeit, Gesundheitsprozesse auf natürliche Weise und weitgehend nebenwirkungsarm anzuregen und nachhaltig zu unterstützen.


"Die Nahrungsmittel sollen unsere Heilmittel und die Heilmittel unsere Nahrungsmittel sein".

Hippokrates, griech. Arzt, 4. Jh. v. Chr.


(c) Rudolf Theelen
(c) Rudolf Theelen

"Das ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo doch beides zusammen gehört."

Platon, griech. Philosoph, 4. Jh. v. Chr.


(c) Rudolf Theelen
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